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Das kulturhistorische Museum


Über das Museum

Das kulturhistorische Karnevalsmuseum in Düren-Lendersdorf

Mit dem Abriss des „alten Schwesternwohnheimes“ am St.Augustinus Krankenhauses in Düren-Lendersdorf musste der dortige Betrieb des Karnevalsmuseums im Jahre 2011 eingestellt werden. Nach der Schlüsselübergabe durch die Caritasträgergesellschaft West (CTW) im Jahre 2015 wurde dem Verband die Möglichkeit eröffnet, an nahezu gleicher Stelle wieder ein Museum einzurichten. Eine glanzvolle und gut besuchte Eröffnung fand zwei Tage vor Weiberfastnacht am 2. Februar 2016 statt. Mit deutlich verminderter Mannschaft arbeiten als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
die Damen
Theresia Cremer,
Verena Schlepütz,
Johanna Hutmacher,

und die Herren
Manfred Steffens,
Matthias Bardenheuer,
Norbert Weber,

unter dem Koordinator Jakob Loevenich zusammen und gewährleisten mit vereinten Kräften
die Öffnungszeiten:

Dienstag: 15:00 bis 17:00 Uhr
und Samstag: 15:00 bis 17:00 Uhr.

Der Eintritt ist nach wie vor frei. Bei Gruppen wird eine vorherige Anmeldung gewünscht. Auf Vereinbarung sind Führungen auch zu anderen Zeiten möglich. Während der Öffnungszeiten sind die Museumsmitarbeiter/innen telefonisch zu erreichen unter der
Rufnummer 02421 599 666.


Die Anschrift des Museums lautet:
Renkerstraße 45, 52353 Düren.


Zur Unterstützung unserer Mitarbeiter/innen suchen wir auf ehrenamtlicher Basis noch weitere Damen und Herren. Karnevalistische Kenntnisse sind hilfreich aber nicht Voraussetzung, da wir auch reine Archiv- und Schreibtischtätigkeiten zu erledigen haben. Jede Stunde hilft uns. Hierbei sind wir nicht zwingend an die Öffnungszeiten gebunden. Mit dem „neuen Karnevalsmuseum“will der Regionalverband Düren mit Geschichten Geschichte erzählen und vielleicht Vergessenes in Erinnerung rufen. Hierbei sollten möglichst alle Facetten des regionalen Brauchtums Karneval von Linnich bis Blankenheim zur Geltung gebracht werden. Das eine oder andere Stück wird sicherlich noch gesucht. Wenn es erhaltenswert ist, wird es in die Sammlung - bei entsprechender Bedeutung in die Ausstellung aufgenommen.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung bildet im wahrsten Sinne des Wortes unser Ordensschrank. Hierin befinden sich alle in der Sammlung befindlichen Orden der Verbandsgesellschaften - auch von Gesellschaften, die zwischenzeitlich untergegangen sind. Zusammen mit den Orden aus den Nachlässen unserer Ehrenmitglieder Johannes Kaptain und Josef Vosen und Erinnerungsorden an die „Kölsche Jungfrau 2006“ Josef Breuer, der uns auch sein Kostüm für die Ausstellung stiftete, sind dies ca. 4000 Stück. Die ältesten Orden stammen aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Bei anderen Museumsstücken handelt es sich um Dokumente und andere Schriftstücke Fotos und Bilder, Festschriften, Programmhefte, Liederbücher und -hefte, Plakate, Kostüme und andere bedeutsame Karnevalsutensilien. Wir können beispielsweise das Modell eines Karnevalswagens der KG Ahle Schlupp zeigen und zu dem ein Detail eines echten Karnevalswagens, dass uns mit Manfred Breuer ein ehemaliger Prinz der KG von seinem Prinzenwagen zur Verfügung gestellt hat. An diesem Teil kann man die stabile Bauart der Kreuzauer Bauweise erkennen, weil es der besseren Demonstration halber aufgeschnitten wurde.

Wie das Museum entstanden ist.

In den letzten Jahren seiner Amtszeit als Präsident des Verbandes sammelte Willi Kuck seinerzeit Unterlagen aus den Vereinen des damaligen Verbandes. Grund dafür war die Idee eines umfassenden Werkes über die damaligen Verbandsgesellschaften. Dieses Buch ist auch seinerzeit durch den Verband beauftragt und vertrieben worden - mittlerweile aber ausverkauft. Zusammen mit seinen persönlich zusammengetragenen sonstigen Stücken und auch seinen Orden entstand daraus ein Grundstock für eine Ausstellung. Nach langer Suche nach geeigneten Räumlichkeiten wurde 3 Jahre nach seiner Amtsübergabe in der „alten Rentei“ der Gemeinde Niederzier das erste Karnevalsmuseum des Verbandes eröffnet. Das Zusammentragen und Sammeln ging weiter und schnell waren die Räumlichkeiten zu eng geworden.

Schweren Herzens ließ uns der damalige Bürgermeister Hartmut Nimmerrichter ziehen. Durch die Vermittlung des Dürener Bürgermeister Paul Larue waren Kontakte zum St. Augustinus Krankenhaus Lendersdorf zustande gekommen. Mit großem ehrenamtlichen Engagement gelang es, hier ein Karnevalsmuseum zu installieren. Die Besucherzahlen gaben uns recht. Hier am Krankenhaus St. Augustinus war und ist ein guter Ort gefunden worden.

Unser Dank gilt allen Beteiligten.

…und auf Sie, liebe Leser/innen freuen wir uns in Lendersdorf. Hierzu müssen Sie selbstverständlich nicht Patient des Hauses sein.

Sie finden uns im Untergeschoss des Südflügels2, den sie über den Seiteneingang direkt von Hauptparkplatz aus betreten können. Im Eingangsbereich befinden sich linker Hand die Aufzüge (für das Museum UG drücken) und rechts das Treppenhaus. Im Untergeschoss bitte durch die Glastür den Gang nach links nehmen. Auf den Hinweistafeln des Krankenhauses ist das Karnevalsmuseum ausgewiesen.


 

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